Hintergrundinformationen:
Der Bahnhof Tilburg Reeshof wurde im Jahr 2000 an der Strecke Breda – Eindhoven gebaut. Die Linie von Breda nach Tilburg besteht seit 1863, aber der Bahnhof Reeshof ist die neueste Haltestelle dieser Linie und dient der Anbindung an den Stadtteil Reeshof. Ein Stadtteil, der seit 1980 von Tilburg in westlicher Richtung gewachsen ist und sich seit dem Jahr 2000 über den heutigen gleichnamigen Bahnhof hinaus erstreckt. Der Bahnhof bietet den mehr als 40.000 Einwohnern des Bezirks einen Ein- und Ausstiegsort für den damaligen Bummelzug, aus dem heute Sprinter geworden sind.
Architektonische Details:
Es besteht im Wesentlichen aus einem Bahnsteig entlang jedes der beiden Gleise der Hauptstrecke. Insofern effektiv in seiner Einfachheit. Darüber hinaus wurde auch der Klang der Züge in der Architektur berücksichtigt. Da die Strecke stark frequentiert ist, gibt es entlang der gesamten Länge des Bahnhofs Glaswände, die sich gewissermaßen überlappen. Und entlang der Bahnsteigkante sind gut erkennbare schallabsorbierende Elemente angebracht. Entlang anderer Streckenabschnitte sollen speziell gestaltete Gebäude den Lärm stoppen. Der Bahnhof verfügt außerdem auf jeder Gleisseite über ein etwa 50 Meter langes, von Stahlkastenprofilen getragenes Vordach, an dem die Glaswände befestigt sind. Die Dächer sind unten wunderschön mit Holzpaneelen versehen. Die Nord- und Südseite des Bahnhofs sind grundsätzlich identisch, jedoch spiegelbildlich zueinander (über die Gleislinie hinweg). Auf der Nordseite variiert die Höhe des Platzniveaus, was in der Realität zu einigen Detailunterschieden führt. Im Laufe der Zeit wurden auch Änderungen vorgenommen. Die Aufzüge zum Verkehrstunnel waren anfangs nicht vorhanden. Und auch die Rampe wurde vor allem auf der Südseite in der Länge verdoppelt, sodass sie weniger steil ist, nun aber eine 180-Grad-Kurve aufweist und auch andere Handläufe eingebaut wurden.
Für das Modell hat sich Markenburg an dem Originalentwurf aus der Zeit um 2000 orientiert.
Der Bahnhof Reeshof verfügt über einen Unterbahnsteig, der für den Anschluss von Seitenbahnsteigen des Typs A vorbereitet ist.